Willkommen beim Natur- und Vogelschutzverein

Der Natur- und Vogelschutzverein Schwaderloch wurde 1990 gegründet und setzt sich für die Pflege sowie den Erhalt der Natur- und Vogelwelt ein. Wir freuen uns, dass Sie uns auf unserer Website besuchen und wünschen Ihnen bei der Durchsicht der Artikel viel Spass.


Nistkastenreinigung - 3.11.2018

20181103 Nistkastenreinigung 12 Am 3. November 2018 wurden durch den Natur- und Vogelschutzverein Schwaderloch die Nistkästen gereinigt. Um 13:30 Uhr trafen sich die motivierten Helfer beim Gemeindehaus im Oberdorf. Natürlich hatten wir den Sonnenschein genau auf diesen Tag bestellt. Es waren 22 Mitglieder, welche sich die Zeit nahmen. Drei davon waren Kinder. Dazu kamen noch drei Vierbeiner, welche sich vor Freude bellend begrüssten.

Rita Benz teilte die Mannschaft nach einer kurzen Ansprache in vier Gruppen auf. Die eine Mannschaft wanderte ins Unterdorf zum Rhein, wo sie im Rossgarten die Nistkästen begutachteten, reinigten und dokumentierten.

Die anderen drei Gruppen teilten sich mit ihren Plänen im Wald auf. Wie jedes Jahr darf eine Gruppe die Route auf einem motorisierten Haflinger überwinden, welcher von Eugen „Geni“ souverän „geritten“ wurde. Es ist ein echtes Steilstück, was es so einfacher macht und natürlich für die drei Kinder zum Spassfaktor zählt.

Meine Gruppe führte beim Friedhof vorbei bis zum "Himmel" hoch. Leider konnten wir auf unserer Strecke vier Nistkästen nicht finden, wahrscheinlich wurden sie Opfer des Baumschlags. Traurig ist, dass in einem Kasten ein zurückgebliebenes junges Meisli lag. Und eher wütend machte uns, dass sich in einem Nistkasten Brot und Käse befand. Schade, dass Zweibeiner das Gefühl haben, den Tieren so was Gutes zu tun, es aber das Gegenteil bewirkt. Also entschieden wir uns für höhere Äste, damit der Nistkasten für "Falschfütterer" nicht mehr so einfach erreichbar ist.

Auch Wespennester befanden sich in einigen Kästen, welche für uns faszinierend gebaut sind, aber für Siebenschläfer (auch Schlafmäuse genannt) und Co. bestimmt nicht gern gesehene WG-Partner sind. Der Siebenschläfer gehört übrigens zu den Nagetieren, habe ich mir sagen lassen, und so auch noch etwas dazu gelernt. Kurz nach 15:15 Uhr trafen die drei Waldgruppen ziemlich miteinander im "Himmel" ein. Bei einem kleinen Apéro wurde erzählt, was auf der jeweiligen Tour anzutreffen war. Das noch letzte Stück, wurde gemeinsam abgelaufen. Bei einer Lichtung durften auch die Hunde ihren Spieltrieb befriedigen. Steil abwärts, mit knurrenden Mägen ging es ins Restaurant Bahnhof, wo dann auch schon die Rheingruppe wartete. Alle waren hungrig auf die legendäre Suppe mit Spatz. Bin mir gar nicht sicher, ob diese Suppe für einige Helfer der Grund für die „Teilnahme“ ist... Welche nach meinem ersten Suppenlöffel mein Verständnis hätten, sie war wirklich speziell fein! Noch mit einem oder zwei Gläschen Wein liessen wir den Tag langsam ausklingen, bis sich auch die Letzen ganz zufrieden auf den Heimweg machten.

Ich fand es eine ganz schöne, spannende und lernreiche Exkursion, bei welcher wir für unsere fliegenden Artgenossen was Gutes tun, weshalb ich bereits heute den 9. November 2019 vormerke.

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